Text: Lukas Kandziora Bilder: privat

Sieben Mal Stechen: Die Aufstiegsspiele bleiben bis zum Schluss spannend

Vier Spieltage lang wurde um Punkte und Tabellenplätze gekämpft, am Ende ging es in den Aufstiegsspielen und Finals direkt gegeneinander. Wie eng die Entscheidungen dabei waren, zeigt eine Zahl besonders deutlich. Gleich sieben Duelle wurden erst im Stechen entschieden. Während sich einige Teams souverän durchsetzten, fiel der Aufstieg bei anderen erst im entscheidenden Duell und manche Clubs erlebten an einem Tag gleich mehrere Geschichten.

München-Aschheim mit drei Aufstiegsspielen

Für den GC München-Aschheim war der Samstag gleich mehrfach erfolgreich. Die AK 30 Damen setzten sich mit 3,5:2,5 gegen den GC Schloßberg durch und schafften damit den Aufstieg in die 1. Liga. Auch die AK 50 Herren machten den Sprung in die höchste Spielklasse perfekt. Gegen den 1. GC Fürth fiel die Entscheidung ebenfalls mit 3,5:2,5.

Und auch die AK 30 Herren hatten Grund zum Feiern. Gegen den GC Chieming stand es nach den sechs Matches 3:3. Im anschließenden Stechen behielt München-Aschheim die Oberhand und sicherte sich damit den Aufstieg in die 2. Liga. Drei Mannschaften, drei Aufstiegsentscheidungen und zweimal ging es dabei in die 1. Liga.

Damit gehört der Golfclub München-Aschheim zu den Clubs, die die Aufstiegsspiele besonders erfolgreich abschließen konnten. Gleich mehrere Mannschaften nutzten ihre Chance und sorgten dafür, dass der Verein in der kommenden Saison in der höheren Spielklasse antreten wird.

Wörthsee zwischen Meistertitel und knapp verpasstem Aufstieg

Auch beim GC Wörthsee war der Tag von unterschiedlichen Gefühlen geprägt. Die AK 50 Damen gewannen das Finale gegen den GC München Eichenried deutlich mit 4,5:1,5 und krönten sich damit zur bayerischen Meistermannschaft.

Bei den AK 30 Herren gelang ebenfalls der Aufstieg in die 1. Liga. Gegen den GC Starnberg setzte sich Wörthsee knapp mit 3,5:2,5 durch. Die AK 30 Damen mussten dagegen eine besonders enge Entscheidung verkraften. Nach einem 3:3 gegen den GC Augsburg ging das Stechen zugunsten der Augsburgerinnen aus.

Für den GC Wörthsee lagen damit Meistertitel, Aufstieg und eine denkbar knappe Niederlage am selben Tag dicht beieinander. Gerade diese unterschiedlichen Ausgangslagen machen den besonderen Charakter der Aufstiegsspiele aus.

Zwei Aufstiege für Klingenburg

Einen erfolgreichen Tag erwischte auch der GC Schloß Klingenburg. Sowohl die AK 50 Damen als auch die AK 50 Herren schafften den Aufstieg in die 2. Liga. Die Damen setzten sich mit 3,5:2,5 gegen den GC Am Habsberg durch, die Herren gewannen ihr Duell gegen den GC Schloss Egmating sogar mit 5:1.

Für Klingenburg war damit gleich doppelt Grund zur Freude. Während bei den Damen bis zum Schluss um jeden Punkt gekämpft wurde, konnte sich die Herrenmannschaft mit einem deutlichen Ergebnis den Aufstieg sichern.

Sieben Entscheidungen fallen erst im Stechen

Dass die Aufstiegsspiele ihrem Ruf als besonders enge Saisonentscheidung gerecht wurden, zeigt auch der Blick auf die Stechen. Neben den Duellen in der AK 30 Damen und dem Aufstieg von München-Aschheim gingen auch mehrere Begegnungen der AK 50 über die Extrarunde.

Im Spiel um Platz drei der AK 50 Damen setzte sich der GC Herzogenaurach nach einem 3:3 gegen den GC Höslwang im Stechen durch. Bei den Herren fiel die Entscheidung zwischen dem GC Würzburg und dem GC Furth im Wald ebenfalls erst nach den regulären Matches. Jura Golf Hilzhofen setzte sich auf demselben Weg gegen den Donau-GC Passau-Raßbach durch.

Auch zwischen dem GC München Valley und dem GC Lindau-Bad Schachen musste das Stechen entscheiden. Lindau behielt nach dem 3:3 die Oberhand. Damit gab es allein in der AK 50 vier Begegnungen, in denen die sechs Matches keine Mannschaft als Sieger hervorbrachten.

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