Nur ein Schlag fehlte Luca Scheublein vom GC Olching am Ende zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Die Deutsche Meisterschaft der Altersklasse offen fand vom 20. bis 23. August im GC Teutoburger Wald statt und brachte aus bayerischer Sicht mehrere starke Ergebnisse hervor. Über vier Runden blieb Scheublein im Rennen um den Titel und ging mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Spitze in den Finaltag. Am Ende trennte ihn ein einziger Schlag vom neuen Deutschen Meister Moritz Küls. Neben Scheubleins Silbermedaille landeten drei weitere bayerische Spieler in den Top 10.
Luca Scheublein lag nach drei Runden bereits in Schlagdistanz zur Spitze und hatte nur zwei Schläge Rückstand auf den Spitzenreiter Moritz Küls vom GC Neuhof. Auf seine 73 zum Auftakt folgten eine weitere 73 und eine 71. Zum Abschluss kam er erneut mit einer 73 ins Clubhaus. Mit insgesamt 290 Schlägen (+2) belegte Scheublein den geteilten zweiten Platz und wurde Deutscher Vizemeister.
Damit lag der Olchinger am Ende nur einen Schlag hinter dem neuen Deutschen Meister Moritz Küls. Gemeinsam mit Arthur Akpinar, der ebenfalls 290 Schläge brauchte, sicherte sich Scheublein die Silbermedaille.
Neben Scheublein schafften es drei weitere Spieler aus Bayern unter die besten zehn. Dario Rückwarth ging auf dem sechsten Platz in die Finalrunde und brachte wie am Tag zuvor eine 76 ins Clubhaus. Timo Issler, der nach drei Tagen auf Platz acht lag, notierte zum Abschluss eine 74. Bemerkenswert: Ißler blieb an allen vier Turniertagen zwischen 72 und 74 Schlägen.. Moritz Dietz vom Golf Resort Bad Griesbach startete auf Platz neun seine Finalrunde und spielte zum Abschluss eine 73 (+1). Alle drei Bayern kamen somit am Ende auf ein Gesamtergebnis von 294 Schlägen (+6) und belegten zusammen den geteilten siebten Platz.
Die 80. Deutschen Meisterschaften verlangten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einiges ab. Nach zunächst sommerlichen Bedingungen brachte der Finaltag deutlich kühlere Temperaturen und Wind, der den ohnehin anspruchsvollen Platz zusätzlich erschwerte. Nur drei Spieler konnten ihre Schlussrunde unter Par beenden. Die beste Runde des Finaltags gelang Leopold Heß vom GuLC Holledau mit einer 70 (-2). Damit setzte auch ein weiterer bayerischer Spieler am Schlusstag noch einmal ein sportliches Ausrufezeichen.
Für die bayerischen Spieler endeten die Titelkämpfe mit einer erfolgreichen Bilanz: Silber für Luca Scheublein und insgesamt vier Bayern unter den besten zehn. Vor allem die breite Präsenz in der Spitzengruppe unterstreicht das gute Abschneiden der bayerischen Spieler bei den 80. Deutschen Meisterschaften.