Rückblick: Internationale Bayerische Meisterschaft der Golfer*innen mit Behinderung 2025 in St. Eurach

Fast vier Wochen liegt die diesjährige Internationale Bayerische Meisterschaft der Golfer*innen mit Behinderung bereits zurück. Zeit für einen Rückblick auf ein Wochenende, das eindrucksvoll gezeigt hat, wie stark Gemeinschaft und sportlicher Geist auch dann wirken können, wenn äußere Umstände den Wettbewerb ausbremsen.

Ein Turnier im Zeichen des Wetters

Die Meisterschaft hätte am 26. & 27. Juli zum sportlichen Höhepunkt im inklusiven Golfsport werden sollen. Doch Dauerregen und überflutete Fairways machten einen regulären Wettkampf unmöglich. Nach langem Hin und Her musste die Spielleitung den Wettbewerb schließlich abbrechen, eine offizielle Wertung kam nicht zustande.

Haltung statt Ergebnisse

Gerade in dieser Situation zeigte sich, was dieses Turnier besonders macht: Der sportliche Einsatz, der gegenseitige Respekt und die Freude am Miteinander überwogen deutlich die Enttäuschung über den Abbruch. „Die Fairways waren teilweise schon nicht mehr begehbar, die Grüns standen unter Wasser – irgendwann war klar, dass es keinen Sinn mehr macht“, erklärte Bianca Ruf, Turnierorganisatorin.

Players-Party als Höhepunkt

Anstelle einer Siegerehrung rückte die Players-Party am Samstagabend in den Mittelpunkt. Es wurde zum Forum für Begegnungen, Gespräche und neue Kontakte und wurde damit zum eigentlichen Höhepunkt des Wochenendes.

Optimistischer Blick in die Zukunft

Auch ohne offizielle Platzierungen war die Meisterschaft 2025 ein Erfolg. Als starkes Statement für den inklusiven Sport in Bayern. Der Bayerische Golfverband bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen, Helfer*innen und Unterstützer*innen. Mit Zuversicht richtet sich der Blick bereits jetzt auf die nächste Austragung im Jahr 2026.

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