In der ersten Saison nach dem Aufstieg gewinnt der GC München-Riedhof erstmals die Bayerische Jugendliga. Beim Bruttofinale in Altötting-Burghausen beträgt der Vorsprung acht Schläge. Auch Eschenried gelingt ein besonderer Abschluss: Drei Mannschaften landen auf dem Podium.
Vergangenes Jahr der Aufstieg, jetzt der Titel: Die Jugendmannschaft des GC München-Riedhof hat ihre erste Saison in der 1. Liga gleich mit dem größtmöglichen Erfolg abgeschlossen. Beim Finale der Bayerischen Jugendliga am 26. September setzte sich das Team von Trainer Christian Moculescu vor Eschenried I und dem Tegernseer GC Bad Wiessee durch. Es ist der erste Bayerische Jugendliga-Titel in der Geschichte des Clubs.
103 Mannschaften aus ganz Bayern waren 2026 in der Jugendliga angetreten. Riedhof gewann nach vier Spieltagen seine Gruppe und qualifizierte sich als einer der zwölf besten Gruppensieger der 1. Liga für das Bruttofinale im GC Altötting-Burghausen. Dort ließ der Aufsteiger die Konkurrenz um acht Schläge hinter sich.
Ben Moculescu spielte sieben Birdies und unterschrieb mit 70 Schlägen die beste Runde des Bruttofinales. Marcus Kronast gelangen fünf Birdies auf dem Weg zu einer 71 – dem zweitbesten Ergebnis. Vincent Funk steuerte eine 75 bei. Zusammen ergaben die drei gewerteten Runden 216 Schläge und damit Even Par. Tim Moculescu komplettierte die vier spielenden Finalisten mit einer 76. Zum Riedhofer Aufgebot vor Ort gehörte außerdem Paulina Schweiger.
Der Titel hatte allerdings mehr Beteiligte als die Mannschaft beim Finale. Über die vier Ligaspieltage hatten auch Vinzenz Salvamoser, Olivia Wang, Sascha Protsenko, Leon Funk, Paul Utzschneider, Raphael Bär und Sebastian Pertl ihren Anteil am Erfolg.
Hinter Riedhof sicherte sich Eschenried I den zweiten Platz im Bruttofinale. Jan Berger lieferte mit einer 72 die drittbeste Runde des Tages. Max Fleischmann und Alexander Grandl benötigten jeweils 76 Schläge, Christoph Schiegg kam auf 79.
Bronze ging an den Tegernseer GC Bad Wiessee. Kajetan Gallenz führte seine Mannschaft mit einer 73 an, gefolgt von Lasse Beckmanns mit 77, Linus Lessacher mit 78 und Michl Scheurer mit 80 Schlägen. Starnberg I und Würzburg I belegten die Plätze vier und fünf.
Für Eschenried blieb es nicht bei einem Podestplatz: In der Nettowertung gewann die zweite Mannschaft mit 114 Stablefordpunkten. Eschenried III wurde mit 109 Punkten Dritter. Damit stand der Club in beiden Finalwertungen insgesamt dreimal auf dem Podium.
Zwischen die beiden Eschenrieder Teams schob sich Coburg II mit 112 Punkten. Gustav Ament erzielte mit 44 Punkten das beste Netto-Einzelergebnis. Paul Alexander Koch und Marie Kase steuerten jeweils 34 Punkte zur Mannschaftswertung bei. Zum Team gehörte außerdem Amelie Mitlacher.
Bad Griesbach I folgte mit 107 Punkten auf Rang vier vor Rottbach mit 103. Elena Uka sammelte für Bad Griesbach starke 40 Nettopunkte.
Für Riedhof endete damit eine Saison, die als Aufsteiger begonnen hatte, mit einer Premiere. Gleich im ersten Jahr in der 1. Liga führte der Weg bis zum Titel.