Text: BGV Bilder: DGV / Stebl

Eisenbeiß und Bock holen die Titel - Bayerische Spielerinnen glänzen in den Top Ten

Die 79. Deutschen Meisterschaften (AK offen) boten Golf auf höchstem Niveau. Auf dem bestens präparierten Platz des GC Trier setzten sich Christin Eisenbeiß (Hamburger GC) und Nils-Levi Bock (GC St. Leon-Rot) durch. Auch die bayerischen Spielerinnen und Spieler zeigten sich in starker Form und setzten deutliche Akzente.

Eisenbeiß spielte abgeklärt, ließ sich weder von schwierigen Bedingungen noch von einem kuriosen Zwischenfall – ein Abschlag landete in einem abgestellten Cart – aus der Ruhe bringen. Mit zwei Schlägen Vorsprung auf Emily Krause (G&LC Berlin-Wannsee) sicherte sie sich souverän ihren ersten nationalen Meistertitel. Für Eisenbeiß, die nun Richtung LPGA Tour aufbricht, war es der perfekte Abschluss im Amateurbereich.

Bei den Herren feierte Nils-Levi Bock seinen ersten großen Titel im Erwachsenenbereich. Der 21-Jährige, der seine sportlichen Wurzeln im GC Augsburg hat und vor fünf Jahren Bayerischer Jugendmeister wurde, verwies mit einer finalen 72 Tim Brohl (GC Rhein-Sieg) knapp auf den zweiten Platz.

Besonders erfreulich aus bayerischer Sicht: Theresa de Bochdanovits (GC Würzburg) und Lena Geier (Quellness Golf Resort Bad Griesbach) spielten sich unter die Top Ten. De Bochdanovits schloss das Turnier mit Even Par auf Rang fünf ab, Geier folgte nur einen Schlag dahinter auf Platz sechs. Zwei Spitzenplatzierungen, die zeigen, dass der bayerische Nachwuchs in der nationalen Spitze angekommen ist.

Auch bei den Herren war Bayern sichtbar: Ruwald Ausborn (GC Habsberg) war bester Bayer im Feld, dicht gefolgt von Leopold Heß (GuLC Holledau). Beide unterstrichen mit soliden Runden, dass man sich auf Bundesebene behaupten kann.

Der GC Trier erwies sich mit 80 Helfern, perfekten Grüns und hervorragender Organisation einmal mehr als würdiger Gastgeber. Die Meisterschaften zwischen den Weinbergen an der Mosel lieferten nicht nur zwei verdiente Sieger, sondern auch das Signal, dass man die bayerischen Spielerinnen und Spieler zu keinem Zeitpunkt unterschätzen sollte.

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