Das Pfingstwochenende verlangte den Teilnehmern der Bayerischen Meisterschaft der AK 30 im GC Landshut einiges ab. Durch die wochenlange Trockenheit präsentierte sich der Platz optisch hervorragend, die Grüns waren aufgrund fehlendem Regen hart und schnell. Annäherungsschläge und Putts wurden dadurch für das gesamte Feld zu einer echten Herausforderung.
Am besten kam Maria Anetseder mit den Bedingungen zurecht. Die Spielerin vom GC Starnberg sicherte sich mit Runden von 70 und 73 Schlägen (insgesamt 143) souverän den Titel. Ihr Vorsprung auf die Konkurrenz betrug am Ende beachtliche zwölf Schläge. Anetseder überzeugte vor allem durch ihre Konstanz und mentale Stärke auf den schwierigen Grüns.
Überhaupt präsentierte sich der GC Starnberg stark: Julia Gerlach sicherte sich mit 155 Schlägen den zweiten Platz, Julia von Rohrscheidt landete mit 166 Schlägen auf Rang fünf. Zwischen die Starnbergerinnen schob sich Sophie Hufnagl (GC Olching), die sich dank einer starken 74er-Schlussrunde noch auf den dritten Platz (156) verbesserte.
Deutlich spannender verlief das Turnier bei den Herren. Nach der ersten Runde lagen die Favoriten noch dicht beieinander: Adrian Arnold (GC Am Reichswald) führte das Feld mit einer 73 an, dicht gefolgt von Lokalmatador Timothy Rauth (74) sowie Max Klier (GC Mangfalltal) und Paul Sierocinski (GC Bad Wörishofen) mit jeweils 75 Schlägen.
Am Sonntag spielte Klier seine Routine aus und brachte eine starke 72 ins Clubhaus. Da Sierocinski eine 73 nachlegte, entschied am Ende ein einziger Schlag über den Titel: Mit insgesamt 147 zu 148 Schlägen ging die Meisterschaft knapp an Max Klier. Den dritten Platz teilten sich Timothy Rauth und Adrian Arnold mit jeweils 149 Schlägen.
Ein Sonderlob verdiente sich das Landshuter Greenkeeping-Team, dem es trotz der anhaltenden Trockenheit gelang, den Platz in einem meisterschaftswürdigen Zustand zu präsentieren.