Text: Tobias Hennecke Bilder: Tobias Hennecke

66. Preis des BGV: Zwei Tage am Starnberger See

Der 66. Preis des Bayerischen Golfverbands führte seine Teilnehmer in diesem Jahr zunächst an den Starnberger See und einen Tag später auf den Golf-Club Feldafing. Ein gemeinsamer Abend in Tutzing, beste Bedingungen auf dem Golfplatz und ein sportlich spannender Abschluss prägten zwei Tage, bei denen neben den Ergebnissen vor allem der Austausch untereinander im Mittelpunkt stand.

Der Auftakt gehörte am Montagabend dem Nordbad in Tutzing. Direkt am Starnberger See trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum gemeinsamen Get-together - bei bestem Wetter, gutem Essen und einer Atmosphäre, die ziemlich schnell dafür sorgte, dass aus einem Programmpunkt ein langer und geselliger Abend wurde. Auf dem Steg und direkt am Wasser blieb viel Zeit für Gespräche, zum Wiedersehen und für neue Bekanntschaften.

Das ist seit vielen Jahren ein wesentlicher Teil des Preis des BGV. Natürlich steht am zweiten Tag Golf auf dem Programm, gleichzeitig bietet die Veranstaltung aber auch einen Rahmen, in dem Clubverantwortliche, Partner, Gäste und Wegbegleiter des Bayerischen Golfverbands einmal abseits von Sitzungen, Terminen und dem normalen Cluballtag zusammenkommen können. In Tutzing funktionierte genau das ausgesprochen gut.

Am Dienstag wurde es sportlich

Am nächsten Morgen ging es nur wenige Kilometer weiter nach Feldafing. Dass der Preis des BGV in diesem Jahr ausgerechnet dort Station machte, passte auch deshalb besonders gut, weil der Golf-Club Feldafing 2026 sein 100-jähriges Bestehen feiert. Ein Traditionsclub in einem Jubiläumsjahr – und dazu Bedingungen, wie man sie sich für einen solchen Golftag kaum besser hätte wünschen können: bestes Golfwetter und ein Platz, der sich in hervorragendem Zustand präsentierte. Die Teilnehmer fanden entsprechend viel Gefallen an ihrer Runde – und sportlich sollte es im Einzel sogar über die regulären 18 Löcher hinaus spannend bleiben.

In der Bruttowertung der Entscheidungsträger kamen Dirk von Unger vom GC Wörthsee und Frank Fürhäußer vom GC Lichtenau jeweils auf 26 Bruttopunkte. Die Entscheidung musste deshalb im Stechen fallen. Auf Bahn 17, dem ersten Extraloch, setzte sich von Unger durch und sicherte sich den Bruttosieg. Enno Heistermann vom GC Dresden Ullersdorf folgte mit 25 Bruttopunkten auf Rang drei.

Auch in den Nettowertungen gab es starke Ergebnisse. Mark Pearson vom gastgebenden GC Feldafing gewann die Klasse A mit 39 Punkten, gefolgt von Florian Eitle vom GC Starnberg mit 37 Punkten. In der Nettoklasse B setzte sich Gerhard Michalak vom GC Hannover mit 40 Punkten an die Spitze.

Parallel zum Einzel wurde im Scramble gespielt. Dort gewannen Kariem Baraka vom GC München-Riedhof und Bernhard May vom GC Würzburg mit einer 68 die Bruttowertung der Entscheidungsträger. Christian Breunig und Sandro Scheuerer vom GC Schwanhof holten sich mit einer 64 den Sieg in der Nettowertung.

Bei den Gästen lagen Joachim und Alexandra Sturm mit 71 Schlägen brutto vorne, während Barry Fogarty und Tobias Lander mit einer 67 die Nettowertung für sich entschieden.

v.l.n.r. Heidrun Klump, Gerhard Michalak, Arno Malte Uhlig, Dirk von Unger
v.l.n.r. Heidrun Klump, Kariem Baraka, Arno Malte Uhlig, Bernhard May
Günter Drum freut sich über den neuen Automower von Husqvarna
Florian Eitle gewinnt für seinen Greenkeeper ein komplett neues Arbeitsoutfit.

Ein Wedge, ein Putter, ein Outfit und ein Automower

Auch bei den Sonderwertungen hatten die Partner des BGV einige besondere Preise vorbereitet. Beim Nearest to the Pin an Loch 11 setzte Korbinian Kofler mit 1,24 Metern die Bestmarke, Karin Ried kam auf 4,41 Meter. Beide durften sich über echte Einzelstücke von Classic Club Repair freuen: Kofler erhielt ein eigens mit dem BGV-Logo graviertes Wedge, Ried einen entsprechend individualisierten Putter.

Und damit war die Preisvergabe noch nicht beendet. SCHÖFFEL PRO und UNI-WORX, vertreten durch Ansprechpartner Anton Frauscher, hatten ein komplettes Greenkeeper-Outfit zur Verfügung gestellt. Das Los fiel auf Florian Eitle, Präsident des GC Starnberg.

Für einen der wohl begehrtesten Preise des Tages zählten schließlich nicht Birdies, Pars oder Stablefordpunkte. Langjähriger BGV-Partner Husqvarna stellte einen Automower 405VE NERA zur Verfügung, der unter allen abgegebenen Scorekarten verlost wurde. Gewinner wurde mit Günter Drum aus dem GC Starnberg ausgerechnet ein weiterer Vertreter desselben Clubs – und dessen Vizepräsident.

Damit hatte der GC Starnberg bei der Siegerehrung gleich mehrfach Grund zur Freude.

Die beiden Gewinner der Sonderwertung Nearest to the Pin auf Bahn 11: Karin Ried und Korbinian Kofler

Zwei Tage, die nicht nur auf der Scorekarte stattfinden

Dass am Nachmittag Sieger geehrt und Preise vergeben wurden, gehörte selbstverständlich dazu. Trotzdem erzählten die Ergebnisse nur einen Teil dieser beiden Tage. Schon am Vorabend in Tutzing und später auf der Runde in Feldafing zeigte sich, warum der Preis des BGV seit Jahrzehnten seinen festen Platz im Veranstaltungskalender hat. Man traf Menschen wieder, für die im Jahresverlauf häufig nur kurze Gespräche bleiben, lernte andere erstmals kennen und hatte vor allem ausreichend Zeit füreinander.

Der Golf-Club Feldafing bot dafür am Dienstag einen nahezu perfekten Abschluss. Ein Platz in hervorragendem Zustand, bestes Wetter und viele zufriedene Gesichter nach der Runde machten es den Teilnehmern leicht, den Tag noch eine Weile ausklingen zu lassen.

So waren es nach dem letzten Putt nicht nur die Gewinner und ihre Ergebnisse, die vom 66. Preis des BGV in Erinnerung blieben. Es waren ebenso der Abend am See, die Gespräche auf dem Steg, die gemeinsame Runde – und zwei Tage, an denen der bayerische Golfsport viel Gelegenheit hatte, zusammenzukommen.

Der Bayerische Golfverband bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Gästen und Partnern sowie beim Golf-Club Feldafing, der uns in seinem 100. Jubiläumsjahr einen besonderen Rahmen für den 66. Preis des BGV geboten hat.

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